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Vom Schamanen zum RaumschiffIngenieur

 

Problemstellung:

 

Eine Klientin hat ein großes Problem damit, dass ihr das Vertrauen ins Leben fehlt und ihr Urvertrauen sehr verletzt ist.

 

Sie traut sich nicht viel zu, und versucht, alle möglichen Szenarios zu durchdenken, bevor sie mit einer Sache beginnt. Sie hat eine Geschäftsidee, jedoch fehlt ihr der Mut, die Sache ernsthaft anzugehen.

 

Mit Aufstellungen hat sie schon vieles aufgearbeitet, doch an diesem Punkt kommt sie nicht weiter, und wir suchen nach den Gründen dafür in ihrer Akashachronik.

 

Es zeigt sich ein sehr interessantes vergangenes Leben.

 

 

 

Akashareading:

 

Ich sehe einen Mann, circa 27-29 Jahre alt, sehr muskulös und beweglich, mit langen braunen Haaren und einem olivfarbigen Hautton.

 

Dies ist ein warmer Ort, er läuft barfuß und trägt als Kleidung nur eine kurze Hose, die aus einem Tuch gebunden wurde.

 

Er hat einige Alltagsgegenstände dabei, ein Steinmesser, etwas, das ähnlich wie Pfeil und Bogen aussieht, aber viel kleiner ist, und einige Ledersäcke mit Kräutern und Steinen. Er trägt einen Kopfschmuck um die Stirn, ein dünnes geflochtenes Band.

 

Er ist allein unterwegs und läuft zielstrebig in eine Richtung, er scheint genau zu wissen, wo er hin muss, und will diesen Ort möglichst schnell erreichen.

 

Er kommt gerade aus einem Wald und läuft auf einem Pfad, der durch eine hügelige Landschaft führt, mit viel grünen Büschen und Bäumen am Wegesrand. Dies ist eine fruchtbare Gegend. Er hat keine Nahrungsmittel dabei, nicht einmal Wasser. Er ist bereits seit Tagen unterwegs, und ernährt sich von Früchten und Samen, die er in der Natur vorfindet, oder fängt sich mit Pfeil und Bogen Fische in einem der vielen Bäche, die es dort gibt.

 

Vor ihm liegt ein Tal, wo Hütten stehen und Menschen wohnen.

 

Hinter dem Teil ragt ein Gebirge auf.

 

Er begibt sich in das Dorf, das vor ihm liegt.

 

Die Menschen dort scheinen ihn zu kennen und zu achten. Sie begrüßen ihn freudig, er bekommt von ihnen Essen und eine Hütte zum Übernachten. Er bleibt einige Wochen in dem Dorf.

 

Anhand der Tätigkeiten, die er dort ausführt, erkenne ich, dass er ein Heiler und Schamane ist.

 

Er hilft vielen Menschen, die krank sind oder irgendwelche Leiden haben, mit Medizin, die er aus Kräutern selbst herstellt. Er legt ihnen auch Steine auf bestimmte Körperstellen, die er zu diesem Zweck immer bei sich trägt.

 

Einem Mann hilft er bei einem psychischen Leiden, indem er in einer schamanischen Reise erforscht, woran die Seele des Mannes leidet. Er kann den Mann von dem Problem befreien, und der Respekt ihm gegenüber steigt dadurch im gesamten Dorf.

 

Er muss zölibatär leben, um seine Energien für seine Arbeit einsetzen zu können. Er kann sich nicht mit einer Frau verbinden, um seine Energie nur der Gesellschaft zu Verfügung stellen zu können.

 

Er ist ein sehr gesunder Mann, physisch und psychisch, und benötigte nur geringfügig selbst Heilung in seinem Leben, deshalb wurde er für diese Aufgabe ausgewählt, und ist als reisender Heiler hoch geachtet in dem Landkreis, in dem er sich bewegt.

 

Er ist stark verbunden mit der Erde, so etwas wie Angst gibt es nicht für ihn. Deshalb reist er allein ohne Nahrungsmittel oder viel Kleidung, da er weiß, wie er alles finden kann, was er braucht. Die Natur ist pure Fülle für ihn, er stellt seine Energie auf das ein, was er braucht, z.B. Wasser, und wenig später findet er Wasser. Er kann sich energetisch so mit seiner Umgebung verbinden, dass Mangel für ihn nicht existiert. Das kennt er, und hat auch nie etwas anderes kennengelernt.

 

Er ist so verbunden mit seiner Seele und seiner Intuition, dass diese beständig mit ihm kommunizieren, und er ohne Zweifel ausführt, was ihm aufgetragen wird. Er wird durchs Leben geleitet, und weiß deshalb auch immer, in welchem Dorf er als nächstes gebraucht wird, und in welche Richtung er laufen muss.

 

Er weiß außerdem, dass etwas passieren wird, was die Menschen nicht überleben werden, und zwar alle Menschen, die dort leben (er glaubt, das wäre die ganze Welt und alle Leute, die er kennt, sind die gesamte Menschheit).

 

Er weiß also in seinem Inneren, dass die Menschheit in naher Zukunft untergehen wird.

 

Er sagt das seit Jahren allen Leuten in jedem Dorf, in dem er sich aufhält.

 

Er sagt ihnen, dass eine Zeit kommt, in der man in die Berge gehen muss, denn nur dort könne man gerettet werden.

 

Doch die Menschen können ihm nicht glauben. Sie leben in fruchtbaren Tälern und in den Bergen ist es unwirtlich und karg. Sie haben Angst, dass sie dort oben nicht überleben könnten, denn sie leben von der Fülle der Natur, ohne Vieh zu halten oder Nahrungsmittel selbst anzubauen. Es ist in diesem fruchtbaren Land nicht notwendig.

 

Sie kennen nur dieses Leben, fruchtbar und in Zufriedenheit. Für sie war es schon immer so, sie können sich schlichtweg nicht vorstellen, wie sich das jemals ändern sollte.

 

Die Zeit, um in die Berge zu gehen, ist nun gekommen für den Schamanen.

 

Er bietet den Leuten an, ihn zu begleiten auf seinem Weg, doch er geht allein. Niemand ist mit ihm gekommen.

 

Er zieht also allein in die Berge, bis er auf einem bestimmten Berg ankommt, von dem ihm sein Lehrer bereits berichtet hat.

 

Es gibt dort eine Legende, die von Schamane zu Schamane seit vielen Generationen überliefert wurde, die besagt, dass eine Zeit kommt, in der das Land untergeht. Befindet man sich zu diesem Zeitpunkt aber auf dem heiligen Berg, würde man gerettet werden.

 

Auf diesem Berg gibt es ein Plateau mit einer Höhle. Dort soll er warten, bis Rettung kommt.

 

Die Geschichte kannte er sein Leben lang und dachte, er würde sie an seinen nächsten Schüler weitergeben.

 

Doch eines Tages wusste er einfach, dass die Zeit gekommen ist, und dass er derjenige ist, der in den Prophezeihungen vorhergesagt wurde, als der einzige Mensch dieser Zivilisation, der gerettet werden würde.

 

Das Leben in der Höhle ist nicht leicht für ihn, es gibt kaum Nahrung dort oben und es ist kalt. Kälte kannte er bisher nicht.

 

Er begibt sich in eine bestimmte Meditation und in diesem Zustand sitzt er einige Monate vor der Höhle. Durch die Meditation sind seine Körperfunktionen sehr verlangsamt und er braucht weder Nahrung noch Wasser. Er weiß, dass er vor der Höhle sitzen muss, damit er weithin gesehen werden kann.

 

Er hat jetzt einen sehr weiten medialen Blick und kann alles wahrnehmen, was im Land geschieht. Er kann nun Remote Viewing machen und so erfährt er, dass die Täler durch starke Erdbeben zerstört werden, und seine Zivilisation versinkt.

 

Er ist der letzte verbleibende Mensch.

 

Doch er ist emotional so stark entwickelt, dass er weiß, dass er den Menschen etwas anderes angeboten hat, aber ihre Seelen noch nicht bereit waren, für das, was vor ihm liegt.

 

Er lässt innerlich seine Zivilisation los und weiß, dass er in Sicherheit ist und sein wird.

 

In dem Moment ist ein rundes silbernes Metallschiff am Himmel zu sehen (so nennt er das, was er dort sieht).

 

Es landet auf dem Plateau, und es steigen vier Menschen in heller Ganzkörperkleidung dort aus.

 

Sie begrüßen ihn, wie einen Freund. Einer der Männer sagt ihm, er habe seinen Ururgroßvater gekannt, und sie wären nun gekommen, um ihn abzuholen.

 

Er sagt, sie hätten auch mehrere hundert Menschen mitnehmen können, und er habe gehofft, noch mehr hier oben auf dem Berg anzutreffen.

 

Er steigt also mit ein in das Schiff, und schaut fasziniert aus dem Fenster, während es steigt und die Welt unter ihm kleiner und kleiner wird.

 

Das Metallschiff fliegt in ein größeres hinein. Dort bekommt er ein eigenes Zimmer und auch eine helle Ganzkörperkleidung. Er isst Dinge, die er vorher noch nie gesehen hat.

 

Sie sind lange mit dem großen Schiff auf Reisen. In dieser Zeit lernt er, dass es viele Planeten und Zivilisationen gibt, und auch, dass auf der Erde noch viel mehr Menschen leben, und er nicht der allerletzte Erdenmensch ist.

 

Ihm wird beigebracht, wie die Zivilisation funktioniert, in der er in Zukunft leben wird.

 

Es ist ein friedliches Volk, das auf einem kleineren Planeten als der Erde, lebt.

 

Jeder bekommt dort, was er braucht, und hat dafür eine Arbeit, mit der er mit seinen Fähigkeiten die Gesellschaft bereichert.

 

Diese Zivilisation kommuniziert telepathisch, und agiert ebenfalls aus der Intuition heraus. Deshalb wissen sie, wann sie mit einem Schiff zu einem Planeten aufbrechen müssen, um dort etwas zu erledigen, wie in diesem Fall, um ihn abzuholen.

 

Sie leben viel länger als die Menschen und haben eine andere Körperstruktur, sehen sonst aber genauso aus, wie die Erdenmenschen.

 

Seine bisherigen Fähigkeiten als Heiler und Seher brauchen diese Leute nicht.

 

Ihm wird gesagt, auch er müsse einer Arbeit nachgehen, und solle entscheiden, was er tun möchte.

 

Er lernt also jeden Tag mehr über die Kultur dieses Volkes und das Schiff. Er interessiert sich besonders für den Antrieb des Schiffes. Der Antrieb funktioniert mit riesenhaften Kristallen und Maschinen, die immer wieder der Umgebung angepasst werden müssen.

 

Er lernt, wie man diese Maschinen bedient und wird Antriebsingenieur für die Raumschiffe dieses Volkes.

 

Nach der Ankunft auf dem Planeten, bekommt er ein Haus, und heiratet sogar. Jetzt muss er seine Energien nicht mehr für die Allgemeinheit zum Heilen einsetzen, und kann nun heiraten und eine Familie haben. Er wird Vater zweier Söhne, und lebt ein zufriedenes Leben mit seiner Frau. Er begleitet als Ingenieur viele interessante Expeditionen zu anderen Planeten.

 

Doch sein Körper kann die starke Energie der Antriebskristalle nicht so gut aushalten, da seine Körperstruktur schwächer ist, als die, dieser Leute.

 

Er altert durch diese Arbeit schnell und sein Herz wird schwach.

 

Mit 67 Jahren stirbt er schließlich auf diesem Planeten und ist sehr glücklich und zufrieden mit dem interessanten Leben, das er leben durfte.

 

 

 

Seelengespräch:

 

Dieses Leben wurde der Klientin gezeigt, weil sie in diesem Leben als Schamane das stärkste Urvertrauen hatte, in allen Inkarnationen, die ihre Seele bisher erlebt hat.

 

Das sollte ihr zeigen, was ein starkes Urvertrauen im Leben bewirken kann.

 

Dieser Schamane hat etwas völlig Verrücktes getan, als er allein auf den Berg stieg und das Wissen über den Untergang einer ganzen Zivilisation weitergab, hat aber nicht einen Moment daran gezweifelt, dass dies das Richtige ist.

 

Ihre Angst vor dem Umsetzen der eigenen Geschäftsidee bestand darin, dass viele Leute, die sie kennt, sie verurteilen oder für verrückt halten.

 

Dieses Reading sollte ihr zeigen, das ihre Seele genau weiß, was richtig für sie ist, und dass diese Geschäftsidee genau ihrer Seelenaufgabe entspricht.

 

Hätte dieser Schamane gezweifelt und auf die anderen Menschen gehört, wäre er, wie diese, gestorben. Er hat nur seiner eigenen Stimme vertraut, obwohl ihm im gesamten Land niemand geglaubt hat.

 

Diese Kraft steckt auch irgendwo in der Klientin, da sie das in diesem vergangenen Leben schon einmal konnte.

 

Sie sagt, für sie fühlt es sich auch genauso an, als würde sie nicht richtig leben, wenn sie die Idee nicht umsetzt. Sie erkennt, dass sie die Kraft aufbringen muss, die Meinungen der anderen zu ignorieren, und entscheidet sich dafür, die Idee erstmal im Kleinen zu beginnen und sie ihren nächsten Mitmenschen zu verschweigen, bis sich die ersten Erfolge zeigen, als Schutz davor, dass jemand sie zum zweifeln bringen könnte.